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| Druckstab |
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Der Druckstab ist nichts weiter als ein Stück Rundmaterial
(das Gewinde auf dem Bild hat nichts zu bedeuten, das ist einfach das Überbleibsel
des Versuchs mit dem
Schneideisenhalter),
das in das Reitstockfutter eingespannt wird.
Damit wird das Werkstück axial an die Anlageflächen des Drehfutters (deshalb auch die
Aussenbacken im Futter) angepresst und man hat die Hände frei um das Futter zu spannen.
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| Druckstab. |
| Absatz messen |
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Bei flachen Absätzen ist das Messen des Durchmessers gar nicht so einfach:
Mit einer Schieblehre gehts zwar, aber nicht sehr genau.
Mit einem Mikrometer wirds sehr viel genauer, aber man kommt nicht bei, weil das Gehäuse zu dick ist!
Und für den nächstgrösseren Mikrometer ist der Durchmesser zu klein.
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| Möglich, aber ungenau. | Genau, aber unmöglich. |
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Indirekt messen mit Schieblehre und Innenmikrometer: Nicht sehr genau. |
Messen mit Verlängerung: Guter Kompromiss. |
Beim indirekten Messen wird die Schieblehre wie eine Lehre bzw. ein Taster eingesetzt, indem sie auf den
Durchmesser des Absatzes eingestellt wird.
Mit dem Innenmikrometer wird dann die Schieblehre gemessen.
Sehr genau wird das wohl nicht werden.
Ein guter Kompromiss ist das Messen mit Verlängerung:
Ein geschliffener Drehstahl wird dazwischengelegt und mitgemessen. Jetzt ist das Mass so gross,
dass der nächstgrössere Mikrometer verwendet werden kann:
Dessen Gehäuse liegt soweit aussen, dass es nicht mehr stört.
| Bohrfutter abziehen |
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Zum Einspannen der Bohrfutter wird ein Dorn verwendet, der auf der Maschinenseite als Morsekegel (hier MK2) und auf der anderen Seite als B-Konus (z. B. B16 für Spannfutter bis 13 mm) ausgeformt ist.
In der Fräsmaschinenspindel wird der Dorn mit einer M10-Anzugsstange gehalten, die auch zum Ausdrücken benutzt wird.
Der B-Konus für das Bohrfutter hat jedoch keine derartige Ausdrückvorrichtung.
Deshalb hatte ich grosse Probleme, das Bohrfutter abzuziehen.
Genauer, es ging überhaupt nicht.
Nach vielen eigenen Überlegungen und Vorschlägen von Kollegen machte Gerd den Vorschlag,
dafür eine Schlagmasse einzusetzen.
Erster Versuch mit der Schlagmasse:
Zunächst wollte ich die Schlagmasse einfach frei fallen lassen, aber dann habe ich mit der einen Hand die
Gewindestange gehalten (damit der Dorn nicht zu Boden fällt)
und mit der anderen Hand die Schlagmasse nach unten geführt.
Der Aufschlag hat den Dorn sofort vom Bohrfutter getrennt.
Der Versuch war also sofort erfolgreich, so dass ich ihn mit dem grossen Bohrfutter wiederholte - auch da hat es sofort geklappt.
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| Das kleine Bohrfutter: Erfolgreich getrennt. | Das grosse Bohrfutter: Erfolgreich getrennt. |
Nachdem das so gut und einfach geklappt hatte wollte ich es nun genau wissen.
Also fügte ich das Bohrfutter und den Dorn wieder zusammen und versuchte es nun mit einer erheblich
kürzeren Gewindestange (hinten im Bild) und liess auch die gebohrte Platte weg.
Statt dessen stellte ich die Schlagmasse auf den Tisch, hielt das Bohrfutter in der Hand und bewegte
es ruckartig nach oben.
Auch auf diese Weise liess sich die Verbindung problemlos trennen:
Die Platte ist also gar nicht nötig und die Gewindestange kann recht kurz gehalten werden.
Wahrscheinlich könnte man sogar auf die Schlagmasse verzichten und beispielsweise nur die Mutter
an den Backen eines Schraubstocks anschlagen lassen.
| Drehmaschinenkurbel |
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Mit dieser Kurbel kann man die Spindel kurbeln!
Nein, das ist nicht für Stromausfall gedacht, sondern für die Fälle, bei denen man die Spindel noch
ein paar Umdrehungen bewegen muss, weil man Messungen am Umfang vornehmen will oder beim
Gewindeschneiden und wenig Auslauf die letzten Millimeter lieber von Hand kurbelt.
| Symmetrischer Drehstahlhalter (Kopierdrehstahlhalter) |
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Dieser "Kopierdrehstahlhalter" ist entstanden weil ich die WSP nun schon mal hatte...
Ausserdem hatte ich beim Drehen der Schlagmasse für den Auszugsstab gemerkt, dass ich einen Drehstahl brauchte, mit dem man schräge Flächen sowohl links als auch rechts drehen kann.
Und weil ich keinen rechten und linken Drehstahlhalter anfertigen wollte habe ich mich für einen symmetrischen entschieden und hoffe,
dass ich mit dem Schwenken des Halters auch hinkomme.
| Kanten anfasen mit einem Senker |
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Eigentlich trivial, denn Bohrungen wurden schon immer mit einem Senker angefast.
Aber wenn die Bohrung grösser ist als der Senker geht das nicht mehr. Zumindest nicht so ohne weiteres. Denn dann muss man drehen, hat aber oft Probleme mit dem Freiwinkel des Drehstahls in der Bohrung.
Deshalb habe ich den Senker in den Drehstahlhalter eingespannt und kann nun die Kante ganz einfach anfasen.
Was natürlich auch mit einer Aussenkante funktioniert, hier beispielsweise auf der Rückseite und im Linkslauf.
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Hinweis an die Nachbauer: Genau deswegen veröffentliche ich meine Hinweise, Tips und Tricks, ich freue mich, wenn Sie sie gebrauchen können und nutzen bzw. nachbauen!
Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Sie mich davon informierten, wenn Sie mir von Ihren Erfahrungen,
Änderungen oder Änderungswünschen berichteten: eMail |
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Warnung: Ich bemühe mich zwar, sorgfältig zu arbeiten, aber ich muss Sie darauf hinweisen, dass Sie meine Hilfsmittel, Hinweise und Informationen auf Ihr eigenes Risiko nachbauen und anwenden! |
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